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Flachbett- oder Galvolaser – die Unterschiede.

Generell werden Lasermaschinen in zwei Bauweisen hergestellt: Als Flachbettlaser – auch Laserplotter genannt – sowie als Galvolaser. Der Unterschied liegt in der Führung des Laserstrahls. Bei einem Flachbettlaser wird dieser über fest verbaute Spiegel entlang der X- und Y-Achse zu einem mechanisch verfahrbaren Laserkopf gelenkt. Eine Linse bündelt im Laserkopf den Strahl. Beim Austritt trifft er senkrecht auf die Stelle, an der das Material bearbeitet werden soll. Diese Art der Strahlwegführung ermöglicht große Bearbeitungsflächen.

Bei einem Galvolaser erfolgt das Leiten des Laserstrahls über extrem schnell drehbare, bewegliche Spiegel zu einer fest verbauten Linse. Das Wegfallen von verfahrenden mechanischen Elementen zur Positionierung des Laserstrahls auf dem Material ermöglicht extrem hohe Graviergeschwindigkeiten. Da der Strahl im Galvolaser durch die Ablenkwinkel und Brennweite der optischen Elemente jedoch nur begrenzt führbar ist, fällt die Bearbeitungsfläche in der Regel kleiner aus als bei Flachbettlasern. Zum Vergleich: Während das Flachbettsystem LASERMAXX PLOTT 125 im cameo Laser-Sortiment ein Arbeitsfeld von 1250 x 900 mm hat, verfügt der LASERMAXX GALVO über eine maximale Bearbeitungsfläche von 220 x 220 mm. Dafür ist der Galvolaser allerdings schneller im Einsatz.